Gesellschaftlicher Zusammenhalt und soziale Ungleichheit

Was hält unserer Gesellschaft zusammen? Wieviel Wohlfahrt können und wollen wir uns leisten? Der aktuelle Diskurs hinterfragt die Berechtigung und den Zugang zur Sozialen Wohlfahrt. Damit werden ganze Bevölkerungsgruppen problematisiert, was zu Ausgrenzung und weiterer gesellschaftlicher Spaltung führt. Ist unser gesellschaftlicher Zusammenhalt bedroht? Wieviel soziale und rechtliche Fragmentierung kann sich unsere Milizgesellschaft leisten?

 25. November 2019, 19:00 - 21:00 Uhr,
Katharinensaal St.Gallen

 

Einführungsreferat:

Prof. em. Dr. Franz Schultheis, Professor für Soziologie, Universität St.Gallen

Ist unser gesellschaftlicher Zusammenhalt bedroht? Steht die aktuelle Diskussion über die Höhe der Sozialhilfe und wer Sozialhilfe „verdient" und wer nicht, nicht oft stellvertretend für ein ausgrenzendes Denken, hier Einheimische – dort Zugewanderte. Stehen damit grundlegende liberale Werte, wie Gleichheit und Rechtsansprüche auf Wohlfahrt und gesellschaftliche Solidarität auf dem Spiel? Welche Auswirkung hat diese Ausgrenzungsdiskussion auf benachteiligte Bevölkerungsgruppen, auf Zugewanderte oder „Working-Poor-Familien"? Wieviel soziale und rechtliche Fragmentierung kann sich eine Milizgesellschaft leisten? Welche neuen integrationspolitischen Forderungen resultieren daraus?

 

 

Grundlagen/Medien

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DIE ZEIT 15.1.18 Gesellschaft-licher Zusammen-halt
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Armut – 1,1 Millionen Menschen in der Schweiz sind gefährdet.
26-07-19 WATSON Armut Artikel.pdf
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"Die Diskussion wird faktenfrei geführt"
ZEIT Interrview 02-19 Felix Wolfers.pdf
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NZZ 30.1.19 Die Sozialhilfefalle
nzz raus aus Sozialhilfe.pdf
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NZZ 28.2.19 Gute Gründe Sozialhilfe
Warum Sozialhilfe_NZZ_2019-02-28.pdf
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